Klein, fein, anspruchsvoll

Philosophie

Do the work!
actorfactory ist für Menschen da, für die Individualität und Intensität der Arbeit im Vordergrund stehen. Die Arbeit verlangt Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, es gibt keine Jahrgänge, keine Prüfungen. 
 
Wir arbeiten auf Augenhöhe, ohne Bevormundung, ohne Zwang. Es wird Klartext gesprochen, offen und ehrlich. Dabei bleibt der Arbeitston stets konstruktiv und respektvoll.
Vertrauen gewinnen
Schauspiel ist ein lebendiger und persönlicher Prozess. Technisches Können kommt erst in Verbindung mit unserer Persönlichkeit zur Blüte. Die eigentliche Herausforderung für uns Schauspieler besteht daher in der inneren Bereitschaft, immer wieder Kontakt aufzunehmen, Kontrolle abzugeben und loszulassen.
 
Hierfür brauchen wir Vertrauen – in die eigenen Fähigkeiten, in den Regisseur, den Partner, den Lehrer. Die Arbeit bei actorfactory hat immer auch zum Ziel, dieses Vertrauen wachsen zu lassen.
Kann ich bei actorfactory eine komplette Schauspielausbildung machen?

Bei uns steht die Qualität des Unterrichts im Vordergrund. Wir wollen ganz bewusst keine private Schauspielschule sein, denn manche qualitativen Kompromisse, die fürs wirtschaftliche Überleben nötig sind, wollen wir nicht machen. Dafür verzichten wir auch auf eine Anerkennung als berufsbildende Schule. 

Denjenigen, die auf privatem Wege eine vollständige Schauspielausbildung anstreben, empfehlen wir, auch noch zusätzlichen Unterricht außerhalb von actorfactory zu nehmen und  dann zu gegebener Zeit bei der ZAV vorzusprechen. Selbstverständlich stellen wir dir hierfür die nötigen Teilnahmebestätigungen für deinen Unterricht bei uns aus. Auf Wunsch empfehlen wir gerne andere gute Lehrer und Trainingsmöglichkeiten.

„Liebe die Kunst in dir. Nicht dich selbst in der Kunst.“

K.S. Stanislawski

Johannes Hitzblech

Über Vertrauen zwischen Schauspieler und Coach

johannes_hitzblech_video
Was unterscheidet actorfactory noch von einer Schauspielschule?

An Schauspielschulen besteht die Klasse aus dem jeweiligen Jahrgang; alle haben gemeinsam angefangen und sind in etwa auf einem ähnlichen Ausbildungsstand.

Dies kann sich jedoch nachteilig auswirken: Die „begehrten Erfolgreichen“, die „Problemkandidaten“, die „interessanten Außenseiter“, die Klassenclowns – der Mikrokosmos der Lerngruppe hat sich meist nach 1-2 Semestern manifestiert – und so bleibt es dann auch.

Für die einen ist das bequem, für die anderen die Hölle – und für alle ist dies höchst trügerisch, denn über den wahren Entwicklungsstand des Einzelnen sagt das Gruppen- bzw. Schulprestige gar nichts aus.
Wir führen daher in der Gruppenarbeit ganz bewusst Lernende verschiedener Entwicklungsniveaus zusammen.

Ein wichtiger Teil des Lernens geschieht über das aktive Zuschauen. Nicht nur Anfänger können von Fortgeschrittenen viel lernen (z.B. wie handwerkliche Techniken in komplexeren Zusammenhängen Anwendung finden), auch Fortgeschrittene und Profis profitieren von den Unerfahrenen: häufig wird erst durch den Vergleich der eigene Fortschritt richtig bewusst, die Spielfreude ist bei Anfängern häufig wunderbar ausgeprägt und nicht zuletzt müssen wir ja auch im Beruf immer wieder mit unerfahreneren Kollegen zusammenarbeiten!

testimonials

Was unsere Teilnehmer sagen: