ErfahrungsberichtIntensivkurs

Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 1

Ich habe mich für den 8-wöchigen Schauspiel-Intensivkurs bei der actorfactory angemeldet. Meine Erfahrungen möchte ich in diesem wöchentlichen Blog mit euch teilen.

Diese erste von acht Wochen war sehr aufregend, fordernd und doch energetisierend. Unglaublich, wie schnell die Zeit verfliegt, wenn man etwas macht, das einem Freude bereitet. Ich fühle mich, als wäre ich schon jetzt ein Stück gewachsen.

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 2

Die zweite Woche Schauspiel-Intensivkurs bei Actorfactory war wieder ziemlich herausfordernd. Ich könnte allein über die Körper- und Stimmarbeit mit Katharina oder das Improvisationstraining mit Dido einen ganzen Beitrag schreiben! Das hebe ich mir aber für später auf.

Die große Überschrift für den Schauspielteil des Kurses mit Johannes könnte diese Woche lauten: Verhalten, Verhalten, Verhalten! Wir haben uns Ende letzter Woche jeder ein Tier ausgesucht,

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 3

Diese Woche sind wir zu Charakterstudien auf einen Wochenmarkt in Berlin-Schöneberg gegangen. Ziel: Studiere das Verhalten einer von dir gewählten Person so, dass du es es adaptieren und dem Kurs (zunächst) in einer kurzen alltäglichen Sequenz zeigen kannst. Ok – dann also los zum „Undercover-Einsatz“!
Was kann ich alles beobachten?

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 4

In der vierten Woche des Schauspiel-Intensivkurses gab es für mich eine wesentliche Erkenntnis: das innere Erleben auf der Bühne ist wichtig – aber nicht alles! Wenn der Zuschauer davon nichts oder nur wenig mitbekommt, bringt es leider wenig. Leichter gesagt, als getan… Mir persönlich fällt es – mit entsprechender Vorbereitung – relativ leicht mich in Figuren und Situationen einzufühlen und ins innere Erleben zu kommen. Im Eifer des Gefechts bekomme ich dann leider nicht immer mit,

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 5

Wir haben im Kurs einmal pro Woche „Dido-Tag“. Dido ist neben Johannes (Schauspiel) und Katharina (Stimme/Körper) eine weitere Dozentin im actorfactory Intensivkurs. Mit ihr heißt es: wahrnehmen, reagieren, Angebote annehmen & senden – Improvisationstraining!

Die Arbeit mit Dido und natürlich unserer tollen Gruppe macht unglaublich viel Spaß. Ich habe jede Woche aufs neue Tränen gelacht. 😂 Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, es war immer alles easy.

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 6

Wir sind letzte und diese Woche noch intensiver in die Szenenarbeit eingestiegen. Ich habe z.B. gelernt, wie wichtig es ist eine klare und starke Intention zu haben. Nach dieser richte ich mein ganzes Handeln aus. Und ich meine wirklich Handeln! Für ein Ziel kämpfen, weil ich ohne nicht leben kann. Ich muss also zuerst einen starken Mangel in mir spüren und ein klares Ziel, was ich von meinem Spielpartner brauche. Z.B. dass er mich liebt, respektiert, vertraut usw.… Ich kreiere mir ein inneres Bild davon, wie es aussieht, wenn mein Ziel erreicht ist. In der Szene versuche ich dann, genau das zu erreichen. Das ist oft nicht einfach! Aber für die Figur, die ich spiele, ist es ja genauso!

Auf einmal steht man da und denkt "Shit, wie mache ich es denn eigentlich, dass mich jemand liebt?". Ich bin verunsichert, hilflos. Doch irgendetwas muss ich ja tun. Ich gehe volles Risiko! Offenbare meine lange erlernten Überlebensstrategien oder teste Strategien, die ich bei anderen gesehen habe, ohne zu wissen ob sie funktionieren. Hier liegt der Unterschied zwischen Privatleben und Bühne. Auf der Bühne geht es nicht darum, seine Emotionen, Gedanken und Ideen zu verstecken - seine Impulse zu unterdrücken - wie wir es oft im wahren Leben tun. Es geht darum sich dem Publikum voll und ganz zu öffnen und in das Herz meiner Figur schauen zu lassen. Und irgendwie ja auch in mein eigenes Herz. Das kann Spaß machen. Aber erfordert auch enormen Mut. Achtung die Komfortzone endet hier. Again!

Doch mit wem habe ich es überhaupt zu tun? Kommen meine Aktionen beim Spielpartner an? Führen sie zum gewünschten Ziel? War ich zu zurückhaltend? Oder habe ich den anderen sogar verschreckt? Ich muss mit all meinen Sinnen wahrnehmen, wie der Andere auf mein Handeln reagiert. Ich muss bei ihm sein und darf mich nicht in meiner inneren Gedankenwelt verlieren, denn dann kommt beim Zuschauer nichts an. Sowieso haben wir in diesem Kurs immer wieder gelernt: spiele nie den Gefühlszustand der Figur! Handele! Kämpfe für dein Ziel! Das Gefühl der Figur kommt von da. Für all das ist es wichtig, dass unser Instrument - unser Körper und unsere Stimme - gut vorbereitet und durchlässig ist. Wie Katharina uns dabei geholfen hat und was ich gelernt habe, erzähle ich dir im nächsten Beitrag!

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 7

Ich werde durchlässig. Unterdrücke nichts. Gebe meinem Körper und meinen Empfindungen Raum. Vertraue meinen Impulsen und lasse raus, was gehört werden möchte…

Den heutigen Beitrag möchte ich gerne der Stimm- und Körperarbeit mit Katharina Felice widmen. Katharina hat mir durch ihren Unterricht in den letzten Wochen viele neue Türen geöffnet, wofür ich sehr dankbar bin. 🙏 Ich hab mich noch nie auf eine solche Art und Weise mit meinem Körper und meiner Stimme beschäftigt und mein eigenes Instrument so ganz neu entdeckt. 💃 Es ist der wohl am schwersten zu beschreibende Teil des Kurses, da wir hier viel experimentiert und erlebt haben und jede Stunde ganz individuell war. Aber ich will es ansatzweise versuchen. 🙂

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Erfahrungsbericht aus dem Intensivkurs Woche 8

Hinter mir liegen nun acht Wochen Schauspiel-Intensivkurs an der actorfactory. Intensivkurs ist nicht übertrieben – es waren wirklich acht intensive Wochen voller Höhen und Tiefen. Wir sind immer wieder an unsere Grenzen gekommen. Haben sie durchbrochen. Erweitert. Und neue Grenzen kennengelernt. Ich denke nach diesen acht Wochen weiß jeder Teilnehmer sehr gut wo seine persönlichen Baustellen liegen und daran gilt es nun kontinuierlich zu arbeiten. Auch die eigenen Stärken sind nun viel klarer und wurden trainiert. Ich bin sehr dankbar und froh mich auf diesen Prozess eingelassen und für den Intensivkurs entschieden zu haben.

Es geht am Ende um nichts anderes, als zu leben.

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